Mit NLA-Flair in die neue Saison

Die 1. Mannschaft der Handballgruppe Bödeli startet am 10. Oktober auswärts beim HBC Ins in die Saison. Mit von der Partie ist Remy Bhend, ehemaliger Spieler bei Wacker Thun und dem TV Steffisburg, der zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist.

Remy Bhend lief zuletzt in der Saison 2010 für die Handballgruppe Bödeli (HGB) auf. Seither spielte er bei Wacker Thun und dem TV Steffisburg. Von der 1. Liga über die NLB bis hin zur NLA wurde Bhend eingesetzt. In der Saison 2013/2014 konnte er mit Wacker Thun sogar den Champions-League-Traum leben und gegen Mannschaften wie das grosse Barcelona oder das Star-Esemble von Paris St-Germain antreten. Auch beim ersten Champions-League-Punkt in der Geschichte von Wacker Thun, beim 24:24-Unentschieden auswärts gegen den HC Metalurg Skopje, war er mit von der Partie.

 

Vorbild und Antreiber

Zwei Jahre später, nach einem längeren Auslandaufenthalt, ist Remy Bhend nun zu seinem Stammverein zurück gekehrt. Er will die jungen HGB-Spieler von seiner Erfahrung in höheren Spielklassen profitieren lassen: "Mit meiner Einstellung und meinem Einsatz möchte ich den Jüngeren ein Vorbild sein. Es wird niemandem etwas geschenkt, man muss hart dafür trainieren und arbeiten." Von der nationalen Liga in die regionale Zweitliga also: Remy Bhend hat sich für diesen krassen Wechsel entschieden, weil er eine Zweitlehre als Maurer begonnen hat. "Beispielsweise der TV Steffisburg trainiert zu früh, das hätte mir zeitlich nicht ins Training gereicht", erklärt Bhend. So habe er auch etwas mehr Zeit zum lernen und "ich kann der HGB etwas zurückgeben und mit meinen Kumpels von früher spielen."

 

Bringt Erfahrung aus der nationalen und sogar internationalen Spielklasse mit: HGB-Spieler Remy Bhend. Hier in der Saison 2013/2014 im NLA-Spiel gegen Fortitudo Gossau. Foto: Roland Peter
Bringt Erfahrung aus der nationalen und sogar internationalen Spielklasse mit: HGB-Spieler Remy Bhend. Hier in der Saison 2013/2014 im NLA-Spiel gegen Fortitudo Gossau. Foto: Roland Peter

 

Bhend hat auch ein Ziel für diese Saison: "Dass wir guten Handball spielen und so schnell wie möglich nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben." Wegen der neuen Strukturen im Schweizerischen Handballverband (SHV) ab 2016 steigen dieses Jahr zwei Teams direkt ab, der Sechstplatzierte muss in die Barrage. Der neue Herren-Trainer Refik Sabani, der das HGB-Fanionteam zusammen mit Spieler Dimas Guerra leitet, sieht das Saisonziel deshalb ähnlich: "Platz fünf in der Achtergruppe ist das Minimalziel, sogar Platz vier sollte in Reichweite liegen."


Mit einem etwas kleineren Kader dafür einem grösseren Erfahrungsschatz in der Person von Remy Bhend (obere Reihe ganz links) starten die HGB-Herren in die Zweitliga-Meisterschaft.  Foto: Häsler Foto Video
Mit einem etwas kleineren Kader dafür einem grösseren Erfahrungsschatz in der Person von Remy Bhend (obere Reihe ganz links) starten die HGB-Herren in die Zweitliga-Meisterschaft. Foto: Häsler Foto Video

Die Jungen integrieren

Sabani ist sich bewusst, dass er ein junges Team vor sich hat. "Es sind fünf Junioren von der U17 zur ersten Mannschaft gestossen, diese müssen nun an das Zweitliga-Niveau herangeführt werden." Die Integration der fünf Spieler Jonas Kappeler, Subananth Kathiravelu, Sandro Schmocker, Jari Claes und Roman Martinez sei problemlos verlaufen. In der Vorbereitung hätte das Trainer-Duo Guerra/Sabani viel Wert auf Kondition und Kraft gelegt: "Mit unserem eher kleinen Kader können wir es uns nicht leisten, das sich jemand kurz vor dem Saisonstart verletzt", sagt Sabani. Seit kurzem trainieren die HGB-Herren aber nur noch mit dem Ball, um die Spielzüge zu perfektionieren und für den Saisonstart am 10. Oktober gegen den HBC Ins bereit zu sein. Am 17. Oktober folgt dann das erste Heimspiel, Gegner ist Uni Bern-Handball (16.45 Uhr, Sporthalle Bödelibad).

 

Medienkontakt

Für Fragen stehen Herren-Trainer Refik Sabani (079 740 16 81) oder TK-Leiter Düfti Bhend (079 356 49 79) zur Verfügung.


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