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Die Jungen richten die Sache

Halbzeit in der Handball-Meisterschaft

Die Teams der Handballgruppe Bödeli haben die Hälfte der Saison 2011/12 hinter sich. Die Vorrunde verlief nicht für alle Mannschaften gleich erfreulich. Das Aushängeschild sind mit Abstand die U17-Junioren, die nur eine Niederlage einfuhren.

Die 1. Mannschaft steht nach acht gespielten Runden punktelos da. Das Team war – durch Abgänge und Abwesenheiten – stark dezimiert in die Meisterschaft gestartet. Während der Saison verletzte sich auch noch Spielführer René Margot. Auf die Rückrunde gilt es, im Angriffsspiel mehr Kreativität und Zug aufs Tor zu entwickeln – auch im Hinblick auf die drohenden Abstiegsspiele. Remy Bhend, Spieler beim 1.-Liga-Team von Wacker Thun, unterstützt das EKI-Team dank einer doppelten Spielberechtigung voraussichtlich ab Januar.

Cup als Strohhalm
Auch die HGB-Damen haben die Vorrunde ohne Punktegewinn beendet. Als Folge spielen die Bödelerinnen in der Rückrunde in der 2./3.-Liga-Gruppe. Umso erfolgreicher sind die Twister-Girls dafür im Berner Cup: Genau wie vor zwei Jahren empfangen sie am 26. Januar 2012 im Halbfinal die Zweitligistinnen des HS Biel. In der Meisterschaft waren die Damen nahe am Sieg gegen die Seeländerinnen – vielleicht klappt es ja im Cup?

Berner Meister ist das Ziel
Mit der vollen Punktzahl aus zehn Spielen qualifizieren sich die U17-Junioren mühelos für die Meistergruppe. In der Rückrunde erwartet das Team von Trainer Sabani mehr Gegenwehr als in der Qualifikation. Trotzdem wird klar der Berner Meistertitel angestrebt wird. Den Tenne-Boys wird aber Spielführer Dimitri Löwinger aufgrund einer Knie-Verletzung lange fehlen.
Im Cup kam kurz vor Weihnachten das bitter Aus: Den Viertelfinal gegen die PSG Lyss verloren die Junioren knapp 26:27.  Zuvor hatten sie noch das Elite-Team aus Thun eliminiert.

Steigerung dank wachsendem Kader
Das neu gemeldete U15-Team steigerte sich im Verlaufe der Vorrunde stetig. Am Ende standen sieben Siege drei Niederlagen gegenüber. Das reichte knapp nicht für eine Qualifikation in die höhere Gruppe. In der Rückrunde will die Mannschaft im Angriff ein besseres Zusammenspiel zeigen und sich damit in der vorderen Tabellenhälfte platzieren. Durch mehrere Neuzugänge hat das Trainer-Duo Hilber/Briggen viel versprechende Trainings- und Spielvoraussetzungen.

Spiel und Spass im Vordergrund
Die Jüngsten der HGB liefern auf den ersten Blick eine ernüchternde Bilanz ab: nur ein Sieg resultierte aus sechzehn Spielen an vier Turnieren. Im Bereich Animation für alle unter 13 Jahren wird aber weniger auf Punkte und Ränge denn auf die Freude am Handball und das gemeinsame Erlebnis Wert gelegt. In der zweiten Saisonhälfte stehen weitere Turniere in der Region Bern-Jura an.

Auch abseits des „Bitz“ ist viel los
Während der Meisterschaftsbetrieb voll im Gange ist, sind die HGBler auch neben dem Platz aktiv. Papier sammeln sowie Aufstellen und Abräumen der Stände am Christchindli-Märit füllten die Vereinskasse. Ganze ohne Wettbewerb geht es aber auch abseits des „Bitz“ nicht: An der Jahresmeisterschaft wurde mit fünf Disziplinen wie Bowling, Jassen oder Schiessen das beste HGB-Mitglied auserkoren.

 

 

 

03.01.2012 / Nathalie Kropf

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